Dienstag, 21. Mai 2013

Warnung vor dem Buchsbaumzünsler

Allein an diesem kleinen Buchsbaum habe ich 12 Raupen entdeckt
Kennt ihr den Buchsbaumzünsler oder Cydalima perspectalis? Nein? Ich bis vor vier Tagen auch nicht. Ich wurde gewarnt: "Schau dir mal deine Buchsbäume in deinem Garten an! Es gibt jetzt so einen neuen Schädling, der jetzt auch hier aktiv ist!" Gesagt, getan, ich hatte mich schon gewundert, dass einer meiner größten Buchsbäume plötzlich unten kleine kahle Stellen hatte. Ich ging also nach draußen und untersuchte meine insgesamt 8 verschieden große Buchse und zwei Buchbaumhecken. Entdecken konnte ich erst einmal nix. Also wieder rein und das Internet befragt. Der Buchsbaumzünsler kommt aus Asien und ist 2007 in Europa genauer gesagt in der Schweiz eingefallen. Er hat sich immer weiter verbreitet und jetzt ist er auch im Rein-Main-Gebiet zu finden. Die Raupen fressen, bis sie sich verpuppen ca. 45 Blätter, der geschlüpfte Schmetterling legt dann wieder Eier an die Blattunterseiten und so weiter und so weiter. Oft merken es die Gartenbesitzer erst, wenn es schon zu spät ist und der Buchsbaum nicht mehr zu retten ist. Es gibt unzählige Seiten im Internt zu diesem Thema. Allgemeines über dieses vielfräßige Tier findet ihr hier, über die aktuelle Ausbreitung im Rhein-Main-Gebiet werdet ihr hier informiert!
Die Raupen werden bis zu 5 cm groß
Nachdem ich mich also schlau gemacht hatte, habe ich meine Pflanzen erneut durchsucht und bis heute insgesamt 27 dieser ekligen Raupen entdeckt! Sie tarnen sich gut und sind wirklich recht schwer zu finden. Mit Chemie habe ich es auch schon probiert, ob sie allerdings wirkt, wird erst die Zukunft zeigen. Arbeiten gehen kann ich jetzt eigentlich nicht mehr, da ich jeden Tag alle Pflanzen nach neuen Raupen absuchen muss ;) Und es soll bis zu drei Generationen pro Jahr geben. Ich denke ernsthaft über eine Alternativbepflanzung nach!

Montag, 20. Mai 2013

tür und tor (26) Bernardstraße



12tel Blick im Mai

Um was es geht, bekommt ihr HIER erklärt!

Da steht er nun, in all seiner Pracht. 
Und für Alle, die zeitliche Bilderfolgen auch so reizvoll finden, gibt es bei Tabea Heinicker noch viel mehr davon. Und das jeden Monat aufs Neue! Richtig tolle und interessante Bilder bekommt ihr dort zu sehen! 
So sah der Baum in den letzten Monaten aus:

April

März
Februar
Januar

Dienstag, 7. Mai 2013

(fast) Löwenzahn - Gelee

Nachdem ich euch im letzten Sommer hier, hier und hier über die Herstellung von Grünen Walnuss-Likör berichtet habe, gibt es in diesem Sommer ein neues außergewöhnliches Rezept einer einheimischen Pflanze. 
Habt ihr auch als Kind gelernt, Löwenzahn sei giftig? Ich schon! Aber weit gefehlt: Löwenzahnsalat ist sicher einigen von euch ein Begriff, aber auch die Blüten kann man verarbeiten und zwar zu Sirup, Honig und auch zu Gelee.
Und da es in diesem Jahr wirklich sehr sehr viel Löwenzahn gibt, machte ich mich auf, um 200 Blüten zu köpfen.
Im Anschluss empfiehlt sich ein ordentlicher Wasch- und Schleudergang in der Salatschleuder. Achtet darauf, dass ihr die vielen kleinen Krabbeltiere nicht mitverarbeitet. Nun entfernt ihr möglichst viele der grünen Blättchen, fügt eine kleingeschnittene (ungespritzte) Zitrone und einen Liter Wasser hinzu. Das Ganze lasst ihr einmal kräftig aufkochen und dann 24 Stunden ziehen. 
Am nächsten Tag den Löwenzahn + Zitrone abseihen oder durch ein Säckchen drücken. Ca. 900 ml Flüssigkeit (mehr nicht, sonst geliert das Ganze nicht!) mit 400 ml frisch gepresstem Orangensaft, einer ausgeschabten Vanilleschote und 500 Gelierzucker 2:1 ordentlich aufkochen lassen. Gelierprobe machen!!! Das habe ich leider nicht so genau genommen und hatte dann eben nur Fast-Löwenzahn-Gelee besser gesagt Löwenzahn-Sirup und musste noch etwas nacharbeiten.  Aber ihr werdet erstaunt sein, das Ganze schmeckt wirklich fein!

Montag, 6. Mai 2013

Zweimal Fotokunst

habe ich an den beiden letzten Wochenenden bestaunen können!
Letzten Sonntag war ich im Rahmen der Kunstansichten in der Eisfabrik. In einem Schuppen und im Treppenaufgang des Hinterhauses in der Geleitstraße 24 waren die Werke der Fotografen Jürgen Lechner, René Spalek und Peter Voigt ausgestellt.
Fotos von René Spalek konntet ihr hier schon im letzten Jahr bewundern, da er mir gestattet hat, einige Offenbacher Werke aus den Jahren 1989 und 1990 zu zeigen. 

Busbahnhof
Möbel-Franz
Brenner & Holmig
Parkbad
Rathausvorplatz
Milchhof






An diesem Samstag war ich dann in der kleinen feinen Ausstellung von Tanja Luther und Tom Hoenig in der Bernhardstraße 23. Auch dort galt mein besonderes Interesse den Bildern aus Offenbach und ganz besonders den auf Holz aufgezogenen Erinnerungen an das alte Kickersstadion. Wenn ihr also Löwen vor dem stillgelegten KWU-Gebäude, flanierende Paare aus einem anderen Jahrhundert im Dreieichpark oder die Flutlichtmasten leuchten sehen wollt, könnt dies noch am 18. Mai und 01. Juni, jeweils 14 - 19 Uhr! Falls ihr ganz großes Glück habt, werdet ihr auch Zeuge eines (fast) zahmen Eichhörnchens, welches bei Tanja und Tom des öfteren zu Gast ist. Es gibt sogar einen Film mit diesem recht selten anzutreffenden Haustier als Hauptdarsteller, den ich bewundern durfte.

Samstag, 4. Mai 2013

Himmel kopfüber...

...irgendwie fand ich das Bild auf dem Kopf stehend passender! Schönes Wochenende wünsche ich!

Immer wieder samstags gibt es noch mehr "In heaven" Bilder bei Katja!