Mittwoch, 22. Oktober 2014

12tel Blick im Oktober

Aufgenommen am vermulich letzten Spätsommer-, eigentlich aber schon Herbsttag.
Gesammelt werden diese zeitlichen Bilderfolgen bei Tabea Heinicker Und das jeden Monat aufs Neue! 
September
August
Juli
Juni
Mai
April
März
Februar
Januar

Montag, 20. Oktober 2014

da will einer hoch hinaus...

gesehen am Main in Rumpenheim

Kunststück.of – Künstler in Offenbach



Bilder und Text von de
In der Ausstellung Kunststück OF lässt der in Frankfurt ansässige Fotograf Volker Muth die künstlerische Vielfalt in Offenbach sichtbar werden. Mit großen Portraits arbeitet Muth, der auf Themen der Arbeitswelt und Unternehmensportraits spezialisiert ist, die Charaktere der Offenbacher Künstler verschiedener Generationen und Genres (Druckgrafiker, Maler, Bildende Künstler, Bildhauer, Fotokünstler, Musiker) heraus. Das Großformat zeugt von respektvoller Anerkennung der Künstler.
Anhand von Interviewleitfragen wie
- Was bedeutet für Sie Kunst?
- Was bedeutet es für Sie, künstlerisch tätig zu sein?
- Wie arbeiten Sie?
- Welche Rolle spielt die Stadt Offenbach für Sie? Ist es nur ein Standort?
werden  unterschiedlichen Ansätze und Zugänge zur Kunst präsentiert.
So wird Kunst als Selbstbestimmung, Freiheit, Lebenselexier, Spurensuche und Abenteuer gesehen, bedeutet für die Künstler aber auch Begegnung mit sich selbst, die Darstellung der Beziehung zwischen der Innen- und Außenwelt sowie eine andere Sicht auf die Dinge. Kunst heißt für manche Künstler, These und Antithese gleichzeitig zu denken und ist Äußerung menschlichen Lebens, Denkens und Fühlens – der Spiegel unserer Zeit.
Was macht aber Kunst mit dem Betrachter und wie soll sie ihn erreichen? Hier gehen die Meinungen auseinander: Für den einen soll Kunst grundsätzlich ohne den Künstler funktionieren, für den anderen ist es eher ein Gedankenspiel, das Interpretationen offenlässt.
Auch die Arbeitsweisen differieren von einer eher intuitiven-spontanen Herangehens- und Arbeitsweise bis hin zu einer oder nachdenklich-konzeptionellen.
Offenbach spielt für die Künstler eine ganz unterschiedliche Rolle. Es wird als Kunst- und Kulturszene, lebensnah und kontraststark erlebt. Offenbach bietet den Künstlern ein bereicherndes Miteinander und Nebeneinander. Es amüsiert regt an und provoziert, denn Offenbach hat Themen. Und es ist gut, dass es nicht perfekt ist, sondern Probleme und Herausforderungen hat – soweit Statements der Künstler.
Die Ausstellung bringt  den Besucher zum Nachdenken darüber, wie Kunst zu definieren sei und regt an zur (Selbst)-Reflexion über Offenbach bzw. die eigene Positionierung gegenüber Offenbach.
Vom  21. September bis zum 19. Oktober 2014 war die Ausstellung im Haus der Stadtgeschichte zu sehen, aber vielleicht wird sie ja zu einer anderen Gelegenheit nochmals präsentiert.






Sonntag, 12. Oktober 2014

Bunker in der Jahnstraße in Bürgel

2013 habe ich begonnen die Offenbacher Bunker zu fotografieren,
in Bürgel in der Jahnstraße habe ich diese Fotos gemacht:



Jetzt wird dieser Bunker umgebaut, bald kann man hier Wohnen, nicht im Bunker (das feuchtkalte Klima lässt das nicht zu), aber am und auf dem Bunker entstehen fünf Wohnungen.
Und wenn man den Bauherrn kennt (Danke Boris), darf man schon einmal die tolle Aussicht vom Dach genießen:


Mehr zum Thema aus der Presse:
OP März 2014
FAZ April 2014
FR April 2014

Freitag, 10. Oktober 2014

Bunker in Offenbach

Wenn man mit offenen Augen durch Offenbach geht, bleiben sie einem nicht verborgen, die alten Bunker. 
Auch im Internet gibt es Informationen dazu, z.b. hier oder hier

Es wird zwischen unterirdischen Anlagen (Tiefbunker) und oberirdischen Anlagen (Hochbunker) unterschieden. Der Grundriss ist in der Regel rund, quadratisch oder rechteckig. Hochbunker erhielten zur Tarnung häufig ein konstruktiv nicht notwendiges Dach, um sie aus der Luft wie Wohnhäuser erscheinen zu lassen. 

Bis zum Jahr 1943 standen in Offenbach 16 Luftschutzbunker. Einige der massiven Klötze sind inzwischen abgerissen, etwa am Stadthof und in der Friedensstraße.

Innenstadt:


  • Stadthof (abgerissen)
  • Bismarckstraße (verantwortlich: Kulturverwaltung)
  • Brüder-Grimm-Straße / Birkenlohrstraße (verantwortlich: Kulturverwaltung)
  • Friedensstraße (abgerissen) 
  • Friedhofstraße (abgerissen)
  • Hermannstraße 
  • Kaiserstraße/Luisenstraße
  • Rathenaustraße (umgebaut)
  • Waldstraße (abgerissen; Schutzbunker für die Werksarbeitern der Firma Rowenta als Schutzbunker )
  • Ziegelstraße (Zivilschutz)
Bieber:

  • Innsbrucker Straße
Tempelsee:

  • Brunnenweg/Erfaweg
  • Brunnenweg/Freiligrathstraße
Bürgel:
  • Jahnstraße
zu diesem Bunker gibt es Morgen mehr...
2012

Mehr zu diesem Thema:

Ein - Mann - Bunker

Dienstag, 7. Oktober 2014

Ende eines Industriestandortes?!

auch einer Industriestadt?

Die Stilllegung und der Abriss des Hoechst- bzw das Allessa-Geländes begleitet mich durch meine dreijährige Zeit als Bloggerin




Zur Zeit werden, im Auftrag der Clariant, die letzten Industriegebäude abgerissen. Da mir Industriekultur sehr am Herzen liegt, finde ich es äußerst bedauernswert, dass das komplette Gelände so rigeros plattgemacht wurde. Was damit geschieht, scheint weiterhin offen? Wer saniert die Altlasten im Boden und Grundwasser? Wer übernimmt das grüne (unter Denkmalschutz stehende) Verwaltungsgebäude, die Stadt kann sich offensichtlich eine Zwischennutzung (wie im alten Zollamt) gut vorstellen.
2011

Das alte Feuerwehrhaus und die Oehler-Villa sind schon veräußert und bereits eingezäunt. 
2011




Einträge zu diesem Thema:

Vom Vergessenen und Verlassenen

Ein geschenktes Museum

Badehaus 

Vorher/Nachher 

Familiäre Industriekultur

Demontage geht weiter

Oehler-Villa

Main-Ansicht

Montag, 22. September 2014

Rundgang Rumpenheimer Kunststage

Trotz anhaltendem Regen (am Sonntag Nachmittag) war es ein schöner, inspirierender Spaziergang durch die Straßen des "Unterdorfs" von Rumpenheim.







Über die einzelnen Aussteller will ich gar nicht so viel berichten, das gibt es schon reichlich in der Presse und im Netz. 
Meine ganz persönlichen Highlights in diesem Jahr waren
 

Anja Hantelmann

Birgit Palt

Klaus Kiefer