Sonntag, 14. September 2014

Blog: Gedruckt und in der FR

Fast hätte ich den Bericht in der Frankfurter Rundschau über die drei bzw. vier Offenbach Blogger urlaubsbedingt verpasst. Aber aufmerksame Leserinnen haben mich informiert (mein Dank geht an Simone und Eva ;)
Wer Lust zum Lesen hat, findet den Bericht über Offenbach ist mehr  hier *klick* !
Außerdem habe ich mir zum 3-jährigen die gedruckten Ausgaben 2 und 3 geleistet, sieht schön aus im Bücherregal.

Donnerstag, 4. September 2014

Schiffchen Neueröffnung oder...

...die Offnung stirbt zuletzt!

Nachdem es in Rumpenheim nur noch ein Lokal gibt, das Bürgerhaus, habe ich heute auf meiner Runde erfreut festgestellen dürfen, dass sich im Schiffchen offensichtlich etwas bewegt. Die Eröffnung ist für den 20. September geplant.

Leider sind die Informationen doch recht dürftig. Man darf also gespannt sein...



Freitag, 22. August 2014

12tel Blick im August

Kaum eine Veränderung seit Juli!


Gesammelt werden diese zeitlichen Bilderfolgen bei Tabea Heinicker Und das jeden Monat aufs Neue! 

Juli
Juni
Mai
April
März
Februar
Januar

Sonntag, 17. August 2014

Stadtteile unter Wasser???

... Klimawandel: Starkregen, Überschwemmungen, Hochwasser in Europa!!! 

Diese Schlagworte sind zurzeit sehr häufig in allen Medien zu finden. Und wie sieht es dann in Offenbach aus? Unsere Stadt liegt an einem Fluss! Wie groß ist die Gefahr bei extremen Hochwasser für die Wohngebiete in Offenbach?

Die Hessische Landesanstalt für Umwelt (HLfU) in Wiesbaden erstellt hierzu Hochwasserrisikomanagemantpläne (behördendeutsch!) für Hessen. Auf dieser Seite findet man viele Karten die hochwassergefährdete Gebiete zweigen.
Bislang wurden die Hochwasserschutzvorrichtungen auf HQ100 ausgelegt. Unter HQ100 oder auch Jahrhundert-Hochwasser versteht man die Pegelhöhe, die im statistischen Mittel einmal alle 100 Jahre erreicht oder überschritten wird.
Beispiel Rumpenheim und Bürgel: Die blauen Bereiche zeigen das "übliche" Hochwasser, welches wir z.B. im Jahr 2011
erlebt haben. Die braun-roten Bereichen markieren die Flächen, die überschwemmt werden, falls die Schutzeinrichtungen brechen sollten.

Inzwischen, wohl (auch) auf  Grund der Klimaerwärmung, haben Experten festgestellt, dass HQ100 für die Berechnungen nicht mehr ausreicht. Die Experten gehen in zwischen vom  HQ250 aus. Auf dieser Berechnungsgrundlage hat die HLfU im Jahr 2013 neue Karten erstellt:
Die roten Bereiche zeigen die Gebiete in Bürgel und Rumpenheim, die bei dieser Extremfallberechnung, also bei Versagen der Deiche durch Bruch oder Überströmen, überflutet werden. Es wären über 18.000 Einwohner betroffen. Das Ganze ist natürlich eine Modellrechnung.

Grundlage für die Angabe des Extremfalls sind mittlere Geländehöhen und errechnete Wasserstände für Abflüsse wie sie statistisch alle 250 Jahre einmal erreicht oder überschritten werden zuzüglich einem Aufschlag von 0,5 Meter.

Und Teile der Innenstadt würde es in diesem Extremfall ebenfalls treffen:




Samstag, 9. August 2014

Die Stadt verändert sich... (2) Senefelder-Quartier

Im August 2011 habe ich euch das ehemalige Werk 1 der MAN Roland AG vorgestellt. Mehr zu diesem ehemaligen Industriestandort findet ihr auch unter
Innenstadtplanung, aber wann?
Kunsthallen OF
tür und tor: Christian-Pleß-Straße 
 
Und so sieht es dort heute aus:
Dezember 2013
August 2014



Und Morgen gibt es die Outtakes von 2011...

Mittwoch, 6. August 2014

3 Jahre "Offenbach ist mehr"

Heute vor 3 Jahren habe ich meinen ersten Post geschrieben, über das (auch damals bereits verlassene) Verwaltungsgebäude der Allessa GmbH *klick* (frühere Hoechst AG) in der Mainstraße. Es hat sich in diesem denkmalgeschützten Gebäude leider noch nichts getan. 
Auf dem Gelände ist allerdings fast nichts mehr übrig vom einstigen Chemieunternehmen. 


Inzwischen sind es 561 Posts (Danke für die tatkräftige Mithilfe liebe de!) mit unzähligen Bildern. 

Obwohl drei Jahre keine große Zeitspanne für eine Stadt ist, hat sich doch vieles in Offenbach verändert und einige Beiträge sind schon wieder Historie. In den nächsten Wochen werde ich daraus eine kleine Serie veröffentlichen.

Sonntag, 3. August 2014

Lichterfest ohne Lichter?!?!

Bereits im Jahr 2012 habe ich unter der Überschrift "Quo vadis Lichterfest" meine Meinung über die "deutschen Liegestuhlreservierer" kundgetan. Im Jahr 2013 wurde es noch einmal enger und ich habe nicht mehr berichtet. Doch die Verantwortlichen der Stadt mussten aus sicherheitstechnischen Gründen reagieren, darüber wurde in der Presse ausführlich berichtet. Das Ergebnis der neuen Sicherheitsvorkehrungen, sprich geringes Eintrittsgeld, umfangreiche Absperrungen und begrenzte Besucherzahl konnten wir Gestern beobachten. Um 18 Uhr wurde das 11. Lichterfest für die Besucher (die Vereine und Institutionen durften schon früher auf das Gelände) geöffnet. Es wurde gerannt und gedrängelt, um mit umfangreicher Campingausstattung den besten Platz zu ergattern. Nur dumm, dass auf der Strecke die bereits ausgelegten Lichtermotive im Weg standen....




Meiner Meinung nach sollte das Konzept Lichterfest gründlich überdacht werden. Was ist das Ziel des Festes? Möglichst schöne originelle Lichtermotive, ein günstiges klassisches Konzert für ALLE oder ein gemütliches Beisammensein bei Essen und Trinken. Ich glaube, vielen Besuchern sind die Lichtermotive inzwischen einfach nur noch im Weg und sie hätten gerne mehr Platz, um sich auszubreiten...

Montag, 28. Juli 2014

Markante Bauwerke in Offenbach / Das Zweigestirn AOK-„Schnapspalast“ (1)


Text: de; Bilder: de und basimue
Eine weitere Veranstaltung im Rahmen der Tage der Industriekultur Rhein-Main steht unter dem Siegel „Architektur“ und fokussiert zwei dicht beieinander gelegene markante Bauwerke aus unterschiedlichen Zeiten, jedes für sich hochmodern zu seiner Zeit: Der Bau der Allgemeinen Ortskrankenkasse (Baujahr 1930) und das Gebäude der Allgemeine Bundesmonopolverwaltung für Branntwein (Baujahr 1952).



Startpunkt ist der Schulhof, der Albert Schweitzer Schule (Baujahr 1908), ein ebenso imposanter Bau nach der Jahrhundertwende und somit schöner Vergleich bzgl. der Baustile zu den beiden noch folgenden Bauwerken. Mit gut 30 Interessenten war der Ortstermin, geführt durch die Kunsthistorikerin Christina Uslular-Thiele, gut besucht.



Die Allgemeine Ortskrankenkasse, AOK, war zunächst noch in gemieteten Räumen beherbergt, bevor sie 1925 zur besseren Betreuung der Versicherung ein eigenes Verwaltungsgebäude plante und hierfür das Grundstück an der Waldstraße kauft. Auf Grund der Inflation gestaltete sich die Finanzierung des Neubaus nicht gerade einfach, aber dennoch wurde das Vorhaben angegangen.



Maßgabe für den Entwurf war, dass das neue Gebäude zwar repräsentativ, aber nicht opulent wirken sollte. Dieser Spagat rief natürlich immer wieder die Kritiker in
den Ring. Der rote Klinkerbau der sogenannten „Neuen Sachlichkeit“, später als Bauhausstil berühmt, gehorchte der Prämisse: Vorrangig ist die Funktion, alles Überflüssige gilt es wegzulassen. So ist die Fassade von großer Schlichtheit geprägt, einzige Unterbrechungen bilden die große Fenster und eine Dacherhebung. Besonders modern für diese Zeit war das flache Dach.



Das neue Verwaltungsgebäude der AOK, der Wirtschaftskrise trotzend, damals modern und wartungsfrei, steht heute unter Denkmalschutz, wodurch einige geplante Veränderungen auch nicht umgesetzt werden konnten.


Der Architekt Hugo Eberhardt, der 1907 Direktor der technischen Lehranstalt (heute HfG) wurde, hat neben dem AOK-Gebäude auch das der HfG und viele Frankfurter und Eschborner Schulen gebaut. Als zweiten großen Auftrag realisierte er Wohnblocks für kleines Einkommen an der Waldstraße, die sogenannten „Holzmannblocks“. Auch diese unspektakulären Wohnbauten in drei  Reihen folgen augenscheinlich dem Grundsatz der Sachlichkeit und Schlichtheit und umfassen insgesamt 230 Wohnungen.
 

Neben der Schalterhalle umfasste der Verwaltungsbau umfangreiche Räume für Heilbehandlung vor Ort. So gelangte man mit Eingang vom Friedrichsring zu Wannenbädern, Lichtbädern und einer Zahnklinik. Natürlich stieß auch dieses Vorhaben bei den niedergelassenen Ärzten  auf Gegenwehr. Die nationalsozialistische Gesundheitspolitik schränkte zunehmend die Eigenständigkeit der Ortskassen ein, sodass einige Pläne nicht realisiert wurden. Der  Bäderbereich wurde verpachtet und hatte als „Römerbad“ noch bis in 80er Jahre Bestand. 1945 beschlagnahmte dann die amerikanische Militärverwaltung das Gebäude und nutze es zur Briefzensur. Bis 1952 hatte schließlich das Verkehrsministerium dort seinen Sitz, bevor das Gebäude der AOK wieder zurückgegeben wurde. Außer dem Treppenhaus ist allerdings von der ursprünglichen Inneneinrichtung aus der damaligen Zeit nichts mehr übrig.

Und Morgen kommt der "Schnapspalast"...